Dr. med. Torsten Hoheisel | Internist | Gastroenterologe.

Organe

Als Gastroenterologe befasse ich mich mit Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und funktionell verbundener Organe.

Im Einzelnen zählen dazu:

Speiseröhre (Ösophagus)
Mit jedem Schluckvorgang wird die Nahrung vom Mund in die Speiseröhre geschoben. Die wellenförmige Muskelbewegung der Speiseröhrenwand transportiert die Nahrung in den Magen. Am Ende des Schluckvorgangs öffnet sich der untere Speiseröhrenschließmuskel, der üblicherweise den Mageneingang dicht verschlossen hält.
Durch Magensäure, die in die Speiseröhre zurückfließt, wird das so genannte Sodbrennen ausgelöst. Ursache hier für kann unter anderem eine Muskelschwäche am Mageneingang sein. Häufiges Sodbrennen kann auf eine chronische Entzündung der Speiseröhre hinweisen.

Magen
Während der Verdauung zieht sich die Magenwand immer wieder zusammen, bewegt den Speisebrei hin und her und schiebt ihn schließlich wellenartig weiter Richtung Magenausgang. Die Nahrung wird dabei immer weiter unter Einwirkung des Magensafts, der keimabtötend wirkt, zerkleinert.
Eine dünne Schleimschicht überzieht und schützt die Magenoberfläche. Die Zerstörung dieser Schleimhautbarriere begünstigt die Entstehung einer Gastritis. Im Durchschnitt verweilt die Nahrung drei Stunden im Magen. Kohlenhydratreiche Nahrung verlässt den Magen ziemlich rasch, eiweißreiche verweilt etwas länger, am längsten (fünf Stunden und mehr) beschäftigt fettreiche Kost den Magen. Die eigentliche Verdauung erfolgt aber erst im Dünndarm.
Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine sichere und schmerzfreie Untersuchung, um akute Entzündungen, ein Magengeschwür (Ulcus) und Infektionen mit speziellen Keimen (Helicobacter pylori) zu identifizieren. Die Abgrenzung einer bösartigen Tumorerkrankung (Magenkarzinom) erfolgt durch eine Probenentnahme.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Die Bauchspeicheldrüse setzt wichtige Verdauungssäfte in den Dünndarm frei. Erkrankungen wie díe chronische Pankreatitis, können zu Durchfall und Gewichtsabnahme führen. Auch eine Störung der Insulinproduktion kann durch die chronische Entzündung entstehen und so verhindern, dass Insulin nicht mehr in ausreichender Menge in die Blutzirkulation abgegeben wird. Eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wäre die Folge.
Mit dem Ultraschall lassen sich strukturelle Veränderungen frühzeitig erkennen. Mittels Blut- und Stuhluntersuchungen kann die Funktion weiter abgeklärt werden.

Leber
Wenn der Speisebrei den Magen verlassen hat, findet die chemische Verdauung statt. Den Großteil der hierfür benötigten Enzyme liefern Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Leber befindet sich im rechten Oberbauch gleich unterhalb des Zwerchfells und ist mit 1 500 g das schwerste innere Organ des Menschen. Sie wandelt die über die Blutbahn gelieferten Nahrungsbausteine um – und bildet z.B. aus dem Einfachzucker Glukose den Speicherzucker (Glykogen), den sie für Hungerperioden als Energielieferant zur Verfügung hält. Weiterhin baut sie aus den Eiweißbausteinen (Aminosäuren) der Nahrung verschiedene Eiweiße auf und wandelt vom Körper nicht benötigte Eiweiße in Glukose um. Außerdem dient sie als Speicher von Eiweißen und der Vitamine A und B12. Eine weitere wichtige Funktion der Leber ist die Entgiftung zahlreicher körpereigener Abbauprodukte sowie Substanzen, wie Medikamente und Alkohol. und deren Vorbereitung für die Ausscheidung durch die Gallenflüssigkeit. Die für die Fettverdauung wichtige Gallenflüssigkeit (Galle) wird ebenfalls von der Leber gebildet.
Chronische Entzündungen der Leber wie z.B. die Virusinfektionen Hepatitis B und Hepatitis C sollten regelmäßig mittels Laboruntersuchungen und per Ultraschall kontrolliert werden. Es können Leberverfettung und bindegewebiger Umbau (Leberzirrhose) frühzeitig erkannt werden. Auch lassen sich gut- und bösartige solide Tumore und Leberzysten rasch per Ultraschall nachweisen.

Gallenwege
Die in der Leber gebildete Gallenflüssigkeit wird bis zur nächsten Nahrungsaufnahme in der Gallenblase zwischengelagert und eingedickt. Sie sorgt dafür, dass die Fette im Dünndarm fein verteilt und von den abbauenden Enzymen weiter zerlegt werden können.
Über den Gallengang gelangt die Gallenflüssigkeit in den Zwölffingerdarm (erster Abschnitt des Dünndarms).
Gallenblase und Gallenwege sind mit der Ultraschall-Untersuchung gut darstellbar. So können wandernde Gallensteine (z.B. als Folge von überhöhtem Cholesterinspiegel, der Zuckerkrankheit, Übergewicht oder familiären Vorbelastungen) zu einem Stau der Gallenflüssigkeit führen mit dem nachfolgend heftigen Schmerz einer Kolik. Bei krampfartigen Schmerzen im rechten Oberbauch kann der Ultraschall schnell und sicher zur Diagnose führen.

Dünndarm
Im Dünndarm erfolgt der wichtigste Teil der Nahrungsaufnahme von Nährstoffen wie Vitamine, Eisen, und Calcium über die Darmwandschleimhaut. Um die verwertbaren Nahrungsbestandteile aufnehmen zu können, ist die Dünndarmwand stark gefaltet. Darmfalten und Zotten vergrößern seine Aufnahmeoberfläche auf rund 180 m2. Wellenartige Bewegungen der Dünndarmwand schieben den Darminhalt immer weiter in Richtung Dickdarm. Auf dem gesamten Weg durch den Verdauungstrakt wird dem Speisebrei immer wieder Flüssigkeit beigemischt, die ihm später im Dickdarm entzogen wird.
Mit einer Biopsiezange lassen sich während der Spiegelung problemlos und schmerzfrei kleinste Gewebeproben (2-3 mm) entnehmen. Auf diese Weise können Erkrankungen des Dünndarms, wie die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), nachgewiesen werden.

  • Krankheiten: Laktose-, Fructose- und Glutenintoleranz, Reizdarm, Zwölffingerdarmgeschwür
  • Untersuchungen in der Praxis: Ultraschall, Ösophagogastroduodenoskopie (Spiegelung Speiseröhre-Magen-Zwölffingerdarm), Ileokoloskopie

Dickdarm
Der etwa 1,5 m lange Dickdarm verdaut nichts mehr – seine Aufgabe ist, dem verbleibenden Verdauungsbrei Wasser und Salze zu entziehen. Auf diese Weise wird der Darminhalt von anfänglich täglich durchschnittlich ca. 1.500 ml Speisebrei auf ca. 200 ml Stuhl eingedickt.
Der untere, 3–6 cm lange Abschnitt des Dickdarms wird als Anal- kanal bezeichnet. Dieser bildet den Abschluss des Verdauungstrakts und mündet in den Anus (After). Der Anus ist durch zwei Ring- muskeln verschlossen. In der Übergangszone zwischen Darmschleimhaut und äußerer Haut befindet sich die Hämorrhoidalzone. Der gesamte Darm ist von bis zu 400 verschiedenen Bakterienarten und anderen Mikroorganismen besiedelt, die zusammen die Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt die Darmschleimhaut vor der Ansiedelung gefährlicher Keime und aktiviert die körpereigene Abwehr.
Mit der Darmspiegelung können Vorstufen von Darmkrebs frühzeitig erkannt werden. Selbst kleinste Polypen, die sich später über Jahre zu bösartigen Tumoren entwickeln können nachgewiesen werden. In gleicher Untersuchung können die Polypen auch schmerzfrei mittels Zange oder Elektroschlinge abgetragen werden. Die Polypen werden nachfolgend in ein pathologisches Institut zur Gewebeuntersuchung eingesandt.

  • Krankheiten: Reizdarm, Darmpolypen, Hämorrhoiden, Marisken, Analfissuren, Analvenenthrombosen
  • Untersuchungen in der Praxis: Koloskopie (Spiegelung Dickdarm), Proktoskopie (Spiegelung Analkanal), Ligatur & Verödung von Hämorrhoiden

Organe

Als Gastroenterologe befasse ich mich mit Krankheiten des Magen-Darm-Traktes und funktionell verbundener Organe.

Im Einzelnen zählen dazu:

Speiseröhre (Ösophagus)
Mit jedem Schluckvorgang wird die Nahrung vom Mund in die Speiseröhre geschoben. Die wellenförmige Muskelbewegung der Speiseröhrenwand transportiert die Nahrung in den Magen. Am Ende des Schluckvorgangs öffnet sich der untere Speiseröhrenschließmuskel, der üblicherweise den Mageneingang dicht verschlossen hält.
Durch Magensäure, die in die Speiseröhre zurückfließt, wird das so genannte Sodbrennen ausgelöst. Ursache hier für kann unter anderem eine Muskelschwäche am Mageneingang sein. Häufiges Sodbrennen kann auf eine chronische Entzündung der Speiseröhre hinweisen.

Magen
Während der Verdauung zieht sich die Magenwand immer wieder zusammen, bewegt den Speisebrei hin und her und schiebt ihn schließlich wellenartig weiter Richtung Magenausgang. Die Nahrung wird dabei immer weiter unter Einwirkung des Magensafts, der keimabtötend wirkt, zerkleinert.
Eine dünne Schleimschicht überzieht und schützt die Magenoberfläche. Die Zerstörung dieser Schleimhautbarriere begünstigt die Entstehung einer Gastritis. Im Durchschnitt verweilt die Nahrung drei Stunden im Magen. Kohlenhydratreiche Nahrung verlässt den Magen ziemlich rasch, eiweißreiche verweilt etwas länger, am längsten (fünf Stunden und mehr) beschäftigt fettreiche Kost den Magen. Die eigentliche Verdauung erfolgt aber erst im Dünndarm.
Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine sichere und schmerzfreie Untersuchung, um akute Entzündungen, ein Magengeschwür (Ulcus) und Infektionen mit speziellen Keimen (Helicobacter pylori) zu identifizieren. Die Abgrenzung einer bösartigen Tumorerkrankung (Magenkarzinom) erfolgt durch eine Probenentnahme.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Die Bauchspeicheldrüse setzt wichtige Verdauungssäfte in den Dünndarm frei. Erkrankungen wie díe chronische Pankreatitis, können zu Durchfall und Gewichtsabnahme führen. Auch eine Störung der Insulinproduktion kann durch die chronische Entzündung entstehen und so verhindern, dass Insulin nicht mehr in ausreichender Menge in die Blutzirkulation abgegeben wird. Eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) wäre die Folge.
Mit dem Ultraschall lassen sich strukturelle Veränderungen frühzeitig erkennen. Mittels Blut- und Stuhluntersuchungen kann die Funktion weiter abgeklärt werden.

Leber
Wenn der Speisebrei den Magen verlassen hat, findet die chemische Verdauung statt. Den Großteil der hierfür benötigten Enzyme liefern Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Leber befindet sich im rechten Oberbauch gleich unterhalb des Zwerchfells und ist mit 1 500 g das schwerste innere Organ des Menschen. Sie wandelt die über die Blutbahn gelieferten Nahrungsbausteine um – und bildet z.B. aus dem Einfachzucker Glukose den Speicherzucker (Glykogen), den sie für Hungerperioden als Energielieferant zur Verfügung hält. Weiterhin baut sie aus den Eiweißbausteinen (Aminosäuren) der Nahrung verschiedene Eiweiße auf und wandelt vom Körper nicht benötigte Eiweiße in Glukose um. Außerdem dient sie als Speicher von Eiweißen und der Vitamine A und B12. Eine weitere wichtige Funktion der Leber ist die Entgiftung zahlreicher körpereigener Abbauprodukte sowie Substanzen, wie Medikamente und Alkohol. und deren Vorbereitung für die Ausscheidung durch die Gallenflüssigkeit. Die für die Fettverdauung wichtige Gallenflüssigkeit (Galle) wird ebenfalls von der Leber gebildet.
Chronische Entzündungen der Leber wie z.B. die Virusinfektionen Hepatitis B und Hepatitis C sollten regelmäßig mittels Laboruntersuchungen und per Ultraschall kontrolliert werden. Es können Leberverfettung und bindegewebiger Umbau (Leberzirrhose) frühzeitig erkannt werden. Auch lassen sich gut- und bösartige solide Tumore und Leberzysten rasch per Ultraschall nachweisen.

Gallenwege
Die in der Leber gebildete Gallenflüssigkeit wird bis zur nächsten Nahrungsaufnahme in der Gallenblase zwischengelagert und eingedickt. Sie sorgt dafür, dass die Fette im Dünndarm fein verteilt und von den abbauenden Enzymen weiter zerlegt werden können.
Über den Gallengang gelangt die Gallenflüssigkeit in den Zwölffingerdarm (erster Abschnitt des Dünndarms).
Gallenblase und Gallenwege sind mit der Ultraschall-Untersuchung gut darstellbar. So können wandernde Gallensteine (z.B. als Folge von überhöhtem Cholesterinspiegel, der Zuckerkrankheit, Übergewicht oder familiären Vorbelastungen) zu einem Stau der Gallenflüssigkeit führen mit dem nachfolgend heftigen Schmerz einer Kolik. Bei krampfartigen Schmerzen im rechten Oberbauch kann der Ultraschall schnell und sicher zur Diagnose führen.

Dünndarm
Im Dünndarm erfolgt der wichtigste Teil der Nahrungsaufnahme von Nährstoffen wie Vitamine, Eisen, und Calcium über die Darmwandschleimhaut. Um die verwertbaren Nahrungsbestandteile aufnehmen zu können, ist die Dünndarmwand stark gefaltet. Darmfalten und Zotten vergrößern seine Aufnahmeoberfläche auf rund 180 m2. Wellenartige Bewegungen der Dünndarmwand schieben den Darminhalt immer weiter in Richtung Dickdarm. Auf dem gesamten Weg durch den Verdauungstrakt wird dem Speisebrei immer wieder Flüssigkeit beigemischt, die ihm später im Dickdarm entzogen wird.
Mit einer Biopsiezange lassen sich während der Spiegelung problemlos und schmerzfrei kleinste Gewebeproben (2-3 mm) entnehmen. Auf diese Weise können Erkrankungen des Dünndarms, wie die Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), nachgewiesen werden.

  • Krankheiten: Laktose-, Fructose- und Glutenintoleranz, Reizdarm, Zwölffingerdarmgeschwür
  • Untersuchungen in der Praxis: Ultraschall, Ösophagogastroduodenoskopie (Spiegelung Speiseröhre-Magen-Zwölffingerdarm), Koloskopie

Dickdarm
Der etwa 1,5 m lange Dickdarm verdaut nichts mehr – seine Aufgabe ist, dem verbleibenden Verdauungsbrei Wasser und Salze zu entziehen. Auf diese Weise wird der Darminhalt von anfänglich täglich durchschnittlich ca. 1.500 ml Speisebrei auf ca. 200 ml Stuhl eingedickt.
Der untere, 3–6 cm lange Abschnitt des Dickdarms wird als Anal- kanal bezeichnet. Dieser bildet den Abschluss des Verdauungstrakts und mündet in den Anus (After). Der Anus ist durch zwei Ring- muskeln verschlossen. In der Übergangszone zwischen Darmschleimhaut und äußerer Haut befindet sich die Hämorrhoidalzone. Der gesamte Darm ist von bis zu 400 verschiedenen Bakterienarten und anderen Mikroorganismen besiedelt, die zusammen die Darmflora bilden. Eine gesunde Darmflora schützt die Darmschleimhaut vor der Ansiedelung gefährlicher Keime und aktiviert die körpereigene Abwehr.
Mit der Darmspiegelung können Vorstufen von Darmkrebs frühzeitig erkannt werden. Selbst kleinste Polypen, die sich später über Jahre zu bösartigen Tumoren entwickeln können nachgewiesen werden. In gleicher Untersuchung können die Polypen auch schmerzfrei mittels Zange oder Elektroschlinge abgetragen werden. Die Polypen werden nachfolgend in ein pathologisches Institut zur Gewebeuntersuchung eingesandt.

  • Krankheiten: Reizdarm, Darmpolypen, Hämorrhoiden, Marisken, Analsissuren, Analvenenthrombosen
  • Untersuchungen in der Praxis: Koloskopie (Spiegelung Dickdarm), Proktoskopie (Spiegelung Analkanal), Ligatur & Verödung von Hämorrhoiden